Die Erste: Gegendarstellung zum Spielabbruch

Begegnung SC Konstanz-Wollmatingen gegen den FC Anadolu Radolfzell vom 03.11.2018.

 



Gegendarstellung zum Spielabbruch

Noch immer fällt es uns als Vorstand des SC Konstanz-Wollmatingen e.V. schwer, die Geschehnisse vom vergangenen Samstag in Worte zu fassen. Jeder, der beim Spiel vor Ort war, wird dies nachvollziehen können.

 

Anlässlich der bisher erfolgten Berichterstattung und der sich daraus ergebenden Fülle an Meinungen und Kommentaren in den sozialen Netzwerken halten wir es jedoch als richtig und wichtig, uns zu äußern:

 

Zu unserem großen Bedauern hat sich einer unserer Spieler in Folge von dauerhaften verbalen Attacken und einer körperlichen Bedrängnis, zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen. Diese ist mit nichts zu entschuldigen und gehört ebenso sanktioniert wie die anschließenden Aktionen von Seiten des Gastes.

 

Diese Szenen liegen jedoch weder im Verantwortungsbereich unseres oben beschriebenen Spielers noch einer anderen Person aus unserem Verein. In die Auseinandersetzung auf dem Platz verwickelt waren keine Konstanzer Fans, sondern lediglich wenige unserer Spieler, die ausschließlich versuchten, unseren von zahlreichen Gästespielern und Gästezuschauern umzingelten und am Boden liegenden Spieler vor weiteren Tritten zu schützen und aus der Situation zu helfen. Dabei riskierten sie ihre eigene Gesundheit und einer von ihnen wurde selbst verletzt.

 

Wir werden es deshalb nicht akzeptieren, dass der SC Konstanz-Wollmatingen oder ein einzelner Spieler in der Öffentlichkeit als Schuldiger für den Spielabbruch dargestellt wird und wehren uns entschieden gegen diese unrechte Beschuldigung.

 

Alle Zuschauer, die am Samstag die Situation live verfolgt haben, möchten wir bitten, uns eine ehrliche Schilderung der Ereignisse zukommen zu lassen und somit zu einer fairen und wahrheitsgemäßen Klärung beizutragen.

 

Vielen Dank!