U17-Junioren: Doppelspieltag zwischen Freude und Frust

SV Laufenburg - SCKW U17 || 1:1 (0:0)


Am Mittwoch, den 04.05.2016 ging es für die U17 des SCKW zur Nachholpartie des 13. Spieltags nach Laufenburg. Auf dem Papier eine klare Angelegenheit für den Gastgeber, besuchte doch eine der erfolglosesten Angriffsreihen eine der erfolgreichsten. Im Verlauf des Spiels wurde jedoch deutlich, weshalb der SC auch eine der besten Defensivreihen der Landesliga stellt.

 

Zahlreiche Angriffe wurden bereits vom Mittelfeld um die beiden stark aufspielenden 6er Philip Koschnik und David Bajaka abgefangen und trieben den Aufstiegsanwärter mehr und mehr zur Verzweiflung. Mehr als ein paar kleinere Chancen konnte sich Laufenburg trotz aller Bemühungen und ihren äußerst schnellen und dadurch gefährlichen Spielern auf den Außenbahnen nicht erspielen. Die U17 ihrerseits war insbesondere nach Standards gefährlich.

 

Nach knapp einer Stunde Spielzeit benötigte der SVL dann einen verunglückten Rückpass auf unseren Torhüter, um in Führung zu gehen. Fortan warf der SCKW mehr Offensivkraft ins Spiel und stemmte sich mit aller Macht gegen die sich abzeichnende Niederlage. Kurz vor Ende des Spiels war es dann wieder so weit: Eine auf Joel Zepperitz kurz ausgeführte und von Jonas Klökler direkt vors Tor geschlagene Ecke konnte Abwehrchef Niklas Beck zum umjubelten und verdienten Ausgleich einköpfen.

 

Mit diesem Punktgewinn im Gepäck konnte die Heimreise stimmungsvoll und voller Zuversicht mit Blick auf die nachfolgende Partie angetreten werden.


SC Pfullendorf 2 - SCKW U17 || 1:0 (0:0)


Bei herrlichem Frühlingswetter ging es bereits drei Tage später zum nächsten Topteam der Liga nach Pfullendorf. Von Beginn an übernahm der SC das Kommando und bestimmte bis zum Ablauf der 80 Spielminuten das Geschehen.

 

Die erneut herausragenden Philip Koschnik und David Bajaka erstickten die Angriffsbemühungen der Gastgeber im Keim und leiteten Angriff um Angriff des SCKW über die starken Außen oder den ideenreichen Joel Zepperitz ein. Der Druck konnte dauerhaft hoch gehalten werden, so dass sich der SCP lediglich mit langen Befreiungsschlägen Luft verschaffen konnte, ehe der nächste Angriff auf ihr Tor zurollte. Allesamt konnten sie jedoch entschärft werden. Auch die Spezialität der Mannschaft – Standardsituationen – führten an diesem Tag zwar zu gefährlichen Situationen, aber nicht aber ohne zählbaren Erfolg.

 

Nach dem Seitenwechsel bot sich das gleiche Bild. Konstanz erhöhte den Druck immer mehr, verlor aber auch nie den Kopf. Geduldig und mit fast stoischer Ruhe konnten fast minütlich Einschusschancen erspielt werden. Die besten konnten leider weder Mark Henke, Levin Sers noch Paul Rathsmann in ein Tor umwandeln. So kam es, wie es in solchen Spielen eigentlich immer kommt. Im Anschluss an einen völlig unnötigen Freistoß aus dem Halbfeld, stand ein Pfullendorfer im 5er völlig frei und konnte gegen die Laufrichtung des gut spielenden Valentin Dreher einköpfen (70. Minute). Ein Gegentor wie aus dem Nichts. Mit Wut im Bauch versuchte der SC in den verbleibenden Minuten nicht um den verdienten Lohn gebracht zu werden und erspielte sich weitere gute Torchancen – leider vergeblich.

 

Am Ende musste man einmal mehr aufgrund einer mangelhaften Chancenverwertung dem Gegner zum Sieg gratulieren und konnte sich nicht für eine tolle Leistung in einem ihrer besten Saisonspiele belohnen. Nun gilt es all den Frust über den Ausgang des Spiels in positive Energie umzuwandeln und im kommenden Heimspiel (Samstag, 14.05.2016 um 15:30 Uhr) gegen die SG Denkingen einen Sieg einzufahren.