Integration

Der dritten Manschaft des SC Konstanz–Wollmatingen haben sich mittlerweile drei junge Männer aus Eritrea angeschlossen.

v.l.n.r.: Stefan Fetscher, Semere Tsegay, Sami Tesfu, Abadi Fitsum, Trainer Stefan Demmler

Semere Tsegay (20 Jahre), Sami Tesfu (30 Jahre) und Abadi Fitsum (23 Jahre)  mussten ihr Land im nordöstlichen Afrika aus politischen Gründen verlassen.


Semere und Abadi sind nun mittlerweile mehr als ein Jahr in Deutschland und Sami kam vor ca. zwei Monaten mit seiner Frau nach Konstanz. Die Gründe für Ihre Flucht sind die in Eritrea herrschenden Verhältnisse und durch die Diktatur herrschen menschenunwürdige Lebensverhältnisse. Die grundlegenden politischen Rechte sind sehr beschränkt, Pressefreiheit ist nicht vorhanden, zudem sind etliche Bürger ausgesetzt in Zwangsarbeit oder in ungesetzlichen Inhaftierungen. „In Eritrea herrscht nicht das Recht, sondern nur die Angst“. Die drei haben sich im Flüchtlingsheim in der Steinstraße kennen gelernt und lernen auf einer Sprachschule in Radolfzell die deutsche Sprache.

 

Durch ihre Begeisterung zum Fußball kamen sie über eine Lehrerin zum SC Konstanz-Wollmatingen, die sie herzlich aufgenommen haben. Sie fühlen sich in der Mannschaft sehr wohl und schätzen den Zusammenhalt im Team. Derzeit absolvieren sie eine Ausbildung bzw. wiederholen den Realschulabschluss nach um so längerfristig in Deutschland ein neues Leben aufbauen zu können. Semere, Abadi und Sami sehen in Deutschland endlich eine neue Chance ein sicheres Leben zu führen.

 

Wir wünschen allen drei nur das Beste für die Zukunft und sind sehr stolz sie bei uns im Verein willkommen zu heißen.

Willkommen in Deutschland!

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Kommentare: 2
  • #1

    Robel Brhanemeskel (Freitag, 18 September 2015 20:21)

    Ich stolz auf dich (Semere). Ich erwarte vor die ene besonders Nachrichten nach einem Jahr. Ich drücke die Daumen für alle drei auf Eritrea.

  • #2

    Robel Brhanemeskel (Freitag, 18 September 2015 20:24)


    Ich stolz auf dich (Semere). Ich erwarte vor euch ene besonders Nachrichten nach einem Jahr. Ich drücke die Daumen für alle drei auf Eritrea.